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DIE LINKE: Helfen statt bomben – Flüchtlinge aufnehmen

Helfen statt bomben – Flüchtlinge aufnehmen

„DIE LINKE im Bundestag fordert die Bundesregierung auf, ihrer Verantwortung nachzukommen, Flüchtlinge aus Nordafrika aufzunehmen – und jedwede militärische, wirtschaftliche und politische Unterstützung autoritärer Regime in Nordafrika zu beenden”, erklärt Sevim Dagdelen, Mitglied im Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages und Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE. anlässlich des aktuellen Beschlusses der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag eines Positionspapiers zur Flüchtlingsproblematik nach den Aufständen in Nordafrika. Dagdelen weiter:

„Die Bundesregierung hat über Jahre hinweg, Despoten und Autokraten Nordafrikas aus ökonomischem und geostrategischem Eigeninteresse und im Interesse des deutschen Kapitals als Geschäftspartner und Vorfeldposten der Festung Europa hofiert und gestützt.

Es ist heuchlerisch, wenn sie nun Begeisterung für Demokratie und Menschenrechte in Nordafrika vorgibt. DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, umgehend alle Rüstungsexporte, die Ausbildungs- und Ausstattungshilfe sowie sämtliche Maßnahmen im Rahmen ihrer ‚Vorverlagerungsstrategie’ bei der Flüchtlingsabwehr einzustellen. Darüber hinaus muss die Bundesregierung unverzüglich humanitäre Soforthilfe zur Verfügung stellen, um Tunesien und Ägypten bei der Aufnahme der Bürgerkriegsflüchtlinge aus Libyen zu unterstützen und innerhalb der Europäischen Union für die Aufnahme der Schutzsuchen sich einsetzen.”

Berlin, 24.03.2011


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DIE LINKE: Ergebnis des Volksentscheids wird ernst genommen

Ergebnis des Volksentscheids wird ernst genommen
Zum Erfolg des Volksentscheides »Wir Berliner wollen unser Wasser zurück« erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Berlin, Klaus Lederer:

Der gestrige Volksentscheid des Wassertisches hatte Erfolg. DIE LINKE. Berlin zollt den Initiatorinnen und Initiatoren Respekt und gratuliert ihnen zu diesem Ergebnis. Es ist die Aufgabe der Berliner Landespolitik, mit diesem Ergebnis verantwortungsvoll umzugehen und daraus die richtigen Lehren zu ziehen. Darüber wird in den nächsten Tagen nachzudenken sein.

Trotz der Novelle des IFG und der Veröffentlichung der vertraulichen Verträge über die Teilprivatisierung der Wasserbetriebe im Jahr 1999 waren viele Berlinerinnen und Berliner nicht überzeugt davon, dass sämtliche Unterlagen, die die rechtlichen Beziehungen zwischen Berlin und RWE/Veolia betreffen, tatsächlich einsehbar und öffentlich zugänglich sind. Sie wollen die Gewissheit und Sicherheit, dass hier mit Nichts hinter dem Berg gehalten wird. Das lässt sich nicht vom Tisch wischen.

DIE LINKE. Berlin schlägt vor, unverzüglich unabhängige Personen mit der Einsicht in sämtliche Unterlagen zu betrauen, die das Land zur Teilprivatisierung der BWB angelegt hat. Anschließend soll in Gesprächen geklärt werden, welche dieser Unterlagen zusätzlich zu den bislang veröffentlichten Verträgen offengelegt werden können – unabhängig von der Frage, ob das angenommene Gesetz dies fordert. Nur so kann dem Anliegen vieler Berlinerinnen und Berliner in der Sache Rechnung getragen werden.

Außerdem spricht sich DIE LINKE. Berlin für eine rechtliche Überprüfung des neuen Gesetzes vor dem Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin aus. Senat und Abgeordnetenhaus haben vor dem Volksentscheid mit der teilweisen Verfassungswidrigkeit argumentiert. Sie sind es den Berlinerinnen und Berlinern nun auch schuldig, diese Überprüfung durchzuführen. Auch hier muss Gewissheit und Rechtssicherheit hergestellt werden.

Schließlich ist es Aufgabe der Landespolitik, aber auch der Investoren RWE und Veolia, die Signale des erfolgreichen Volksentscheides in einer weiteren Hinsicht ernst zu nehmen: Die Berlinerinnen und Berliner wollen ihr Wasser zurück. Sie sind nicht länger bereit, für die Rendite Privater und die Ausschüttung des Landes überhöhte Wasserpreise zu zahlen. Wir fordern RWE und Veolia erneut auf, sich ernsthaft und schnell zu Verhandlungen mit dem Land Berlin über eine Rückübernahme ihrer Anteile zu akzeptablen Konditionen bereit zu finden. Beide Konzerne haben lange genug am Berliner Wasser verdient.

Das Berliner Wasser muss unter öffentliche Kontrolle. Dafür tritt die PDS/DIE LINKE. Berlin seit 1999 ein und wird es zukünftig mit allen erdenklichen Möglichkeiten weiterhin sehr ernsthaft tun.


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Sozialistische Linke Berlin begrüßt Ergebnis Volksentscheid “Unser Wasser”

Sozialistische Linke Berlin

Zum Ergebnis des Volksentscheids über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben

Die Sozialistische Linke Berlin begrüßt den erfolgreichen Volksentscheid über die Offenlegung der Verträge zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe und sieht darin den Beweis, dass ein großer Teil der Bevölkerung bereit ist, sich aktiv für ihre Belange einzusetzen und mit der Forderung nach der Offenlegung der Verträge einen ersten Schritt hin zur Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe zu gehen.

Der erfolgreiche Volksentscheid hat auch gezeigt, dass die Positionen der Partei DIE LINKE nach Erhalt und Stärkung des kommunalen Eigentums in der Bevölkerung eine breite Unterstützung finden. Umso unverständlicher und bedauerlicher ist es, dass der Berliner Landesverband der Partei sich nicht für den Erfolg bei der Volksabstimmung eingesetzt hat. DIE LINKE hat sich damit gegenüber der eigenen Wählerschaft, aber auch gegenüber der eigenen Mitgliedschaft isoliert und in eine schlechte Ausgangsposition für die anstehenden Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus gebracht.


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Demokratie lebt von Transparenz und Aufklärung. Geheim ist das Gegenteil.

Erklärung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Demokratie lebt von Transparenz und Aufklärung. Geheim ist das Gegenteil.

DIE LINKE setzt sich für eine umfassende Presse- und Informationsfreiheit ein. Die Veröffentlichungen von politischen Dokumenten seitens WikiLeaks sind ein Beitrag zur Demokratisierung der Gesellschaften, weil sie Herrschaftswissen überwinden.

WikiLeaks ist Teil einer kritischen Öffentlichkeit, die maßgeblich zur Transparenz beiträgt, so dass Völker- und Menschenrechtsverstöße schwerer unter den Teppich zu kehren sind. Im Juli 2010 konnte WikiLeaks durch die Veröffentlichung eines Videos aus dem Irak-Krieg das völkerrechtswidrige Verhalten von US-Soldaten nachweisen. Damit übernahmen sie eine Aufgabe, zu der die offiziellen Medien kaum bereit waren. Die Linksfraktion solidarisiert sich deshalb mit WikiLeaks und verurteilt Versuche Informationen von WikiLeaks zu zensieren und Druck auf die Plattform auszuüben.

DIE LINKE schließt sich deshalb der Kritik der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay an, die sich besorgt über die mutmaßlichen Einschüchterungsversuche gegen Partner von WikiLeaks geäußert hat. Derartige Bemühungen könnten als Versuch aufgefasst werden, “die Veröffentlichung von Informationen zu zensieren”, auf eine Art und Weise, die das Recht von WikiLeaks auf freie Meinungsäußerung verletzen würde, sagte sie in Genf.

DIE LINKE lehnt Boykottmaßnahmen etwa von Amazon, PayPal oder Mastercard, die auf die Behinderung der Arbeit von WikiLeaks zielen, ab. Angesichts globalisierten Zahlungsverkehrs stellt die Kündigung der Zusammenarbeit mit WikiLeaks durch Oligopole im Geldzahlungssystem einen massiven Angriff auf das Recht auf Meinungsäußerung und die Pressefreiheit dar. Diese Zensurversuche gegen WikiLeaks müssen unverzüglich gestoppt werden.

WikiLeaks zeigt, welche Möglichkeiten für Transparenz und Demokratie mit dem Internet verbunden sind. Gleichzeitig zeigt es auch, dass hier eine umfassende gesellschaftliche Debatte um Fragen der Geheimhaltung in demokratischen Gesellschaften und das Agieren von Regierungen und Konzernen in Fragen der Informationsfreiheit notwendig ist. So muss die Privatsphäre künftig noch besser geschützt werden. Auch politische Dokumente dürfen dann nicht veröffentlicht werden, wenn dies das Leben, die Gesundheit oder die Freiheit von Menschen gefährdet.

Auch das Agieren von WikiLeaks selbst wirft entscheidende Fragen auf. Schließlich wird das Projekt selbst zu einem politischen Akteur, etwa wenn es entscheidet, welche Dokumente zu welcher Zeit veröffentlicht werden und welche etablierten Medien welche Teildokumente vorab exklusiv erhalten. DIE LINKE begrüßt die Überwindung von Herrschaftswissen und eine breite Diskussion über alle damit im Zusammenhang stehenden Fragen.

Die Unterstützerinnen und Unterstützer von WikiLeaks haben unsere Solidarität. DIE LINKE im Bundestag stellt auf ihrer Internet-Seite Webspace für WikiLeaks zur Verfügung.


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Liebe Leute

Am 13. Februar in Dresden soll die größte Nazi Demo in Europa stattfinden. Ein breites Bündnis (http://www.no-pasaran.mobi/) versucht diese Demo zu verhindern.

Als Teil der Mobilisierung für diese Demo organisiert die LINKE in Wedding am MITTWOCH, 27. JANUAR eine Infoveranstaltung mit ROLF BECKER, SEVIM DAGDELEN MdB, CELAL ALTUN (von der Türkischen Gesellschaft e.V.) und eine/n VertreterIn der VVN-BdA. Am Anfang der Veranstaltung tritt die Jugendtheatergruppe „Moabit 21“ auf.

Die Veranstaltung findet im FABRIK OSLOER STRAßE um 19.00 Uhr statt. Die Fabrik Osloerstraße findet man an der Osloerstraße 12 (U-Bahn Pankstraße oder Osloerstraße, Tram Osloerstraße/Prinzenallee) in Berlin Wedding. Alle sind herzlich eingeladen.

Karten für die Busfahrt nach Dresden sind bei 13.februar@die-linke-berlin.de oder 030/24009289 erhaltbar. Die LINKE in Wedding AG Dresden ruft auf, bei den Blockaden gegen die Nazis teilzunehmen. Um bei den Blockaden teilzunehmen, bitte im Bus fahren, der am 10.00 Uhr in Dresden ankommt.

Für mehr Information über die Dresden Demo oder über die Weddinger Veranstaltung, bitte Phil Butland (philbutland@yahoo.com, 030 24 63 76 28) kontaktieren. Das Flyer für die Veranstaltung (auf Deutsch, Türkisch, und Arabisch) ist anbei.

Solidarische Grüße

Phil Butland, für die LINKE in Wedding AG Dresden

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Mumia Abu-Jamal heute im Bundestag

Aufgrund eines Antrags der Fraktion DIE LINKE wurde heute über Mumia Abu-Jamal im Deutschen Bundestag verhandelt. In einer Rede von Annette Groth wurde eine Grußbotschaft von Mumia direkt an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages durch die Referentin verlesen.

Mumia führte direkt aus seiner Todeszelle in einer Grußbotschaft an die Abgeordneten aus:

An die ehrenwerten Mitglieder des Deutschen Bundestages: Können Sie sich vorstellen, was es bedeutet, zum Tode verurteilt zu sein? Können Sie sich vorstellen, dass man Ihnen mitteilt, wie Sie hingerichtet werden, dass Sie aber Jahr um Jahr auf den Tod warten müssen? Dies ist die Situation von mehr als 3 000 Menschen, die sich in den US-Todestrakten befinden, und von über 20 000 Männern, Frauen und Kindern, die weltweit auf ihre Hinrichtung warten. Ich warte jetzt schon fast drei Jahrzehnte darauf, meinem Henker zu begegnen. Rassismus durchzieht meinen Fall seit meiner Verhaftung im Jahr 1981 bis heute.

Die Todesstrafe ist ein Unrecht für jeden Menschen und muss abgeschafft werden. Wir in den Todestrakten brauchen Ihre Hilfe.
Mumia Abu-Jamal, 15. Dezember 2009.

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DIE LINKE im Wedding bereitet Proteste gegen Nazi-Aufmarsch in Dreden vor

Am Montag, 13.12.09 treffen sich wieder die Aktiven von den Weddinger BOs Gesundbrunnen, Ostwind, Schillerpark, Afrikanisches Viertel und Sprengelkiez um gemeinsam die Aktionen gegen den Nazi-Aufmarsch in DD zu besprechen.

Dabei werden wir im Wedding vier Aktionsformen wählen:

  1. Flugblätter zu Information der Bürgerinnen und Bürger im Wedding
  2. Plakate
  3. Veranstaltung zu Mobilisierung für Dresden
  4. Theorieveranstaltung in der Reihe "Theorie am Montag" zum Thema "Die Theorie der neuen Rechten"

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Weinmeisterhaus bleibt

Protest gegen die Schließung des Weinmeisterhauses



Weinmeisterhaus

Das Weinmeisterhaus ist ein offenes Haus für Kinder, Jugendliche, Kunst & Kultur in Berlin-Mitte. Nun soll es verkauft werden. Wir protestieren!

Hier könnt Ihr die Petition unterschreiben!

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Beim gemeinsamen Treffen der BO Schillerpark, BO Afrikanisches Viertel/Brüsseler Kiez und der BO Ostwind wurden die Aktionen für die BO’s der LINKEN in den Kiezen für das nächste Jahr andiskutiert:

  • Im Rahmen der Aktionen gegen die Kürzungen im Bezirk Mitte werden sich die BO’s an der geplanten Unterschriftenaktion beteiligen und hierzug Info-Stände am City-Point durchführen. Weiter wurde die Erstellung eines gemeinsamen Flugblattes aller interessierten BO’s aus Mitte unterstützt.
  • Im nächsten Jahr werden sich die BO’s intensiv in die Debatte für die Umbenennung von Straßennamen mit kolonialen Hintergrund im Afrikanischen Viertel beteiligen und konkrete Vorschläge für alternative Straßenamen vorlegen.
  • Die BO’s werden sich aktiv an der Produktion und Verteilung der gemeinsamen Kiez-Zeitung Uffn Wedding beteiligen und in den Kiezen insgesamt 3250 Zeitungen verteilen. Darüber hinaus soll es monatlich einen Stand vor dem City-Point zur Verteilung der Zeitung geben.
  • Weiterer Schwerpunkt wird die Mitgliedergewinnung für die BO’s sein, um mehr Aktive für die Arbeit zu gewinnen.
  • Die Reihe “Theorie am Montag” soll mit den anderen BO’s im Wedding fortgesetzt werden.
  • Die drei BO’s unterstützen die LL-Demo am 10. Januar 2010 (Frankfurter Allee) und die LL-Demo am 15. Januar (Tiergarten).
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Am Dienstag, 08. Dezember trafen sich die BOs aus dem Wedding und diskutierten über die nächsten beiden gemeinsamen Aktionen. Hierbei waren sich alle Anwesenden einig, dass es für die ersten beiden Monate zwei Schwerpunkte geben soll:

  • Mobilisierung für die Gegenveranstaltungen gegen den Aufmarsch der Faschisten in Dresden
  • Vorbereitung und Durchführung von Aktionen gegen die geplanten Streichungen im Haushalt des Bezirks Berlin-Mitte.
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